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Natural German VLOG | Exploring HAMBURG
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Moin moin. Heute nehme ich euch wieder
mit in eine neue deutsche Stadt. Es gibt
ein Hafen Fischbrötchen und es ist kalt
und windig, denn wir sind im Norden
Deutschlands und zwar in der
wunderschönen Hansestadt Hamburg.
Übrigens bin ich am selben Tag noch den
Berliner Halbmarathon gelaufen und dann
sofort danach in den Zug gesprungen. Ja,
genau. Es ging mal wieder damit los,
dass ich etwas so richtig verpeilt
hatte, wie immer. Ich hatte meiner
Mutter zu Weihnachten Tickets für ein
Musical in Hamburg geschenkt und dann
gemerkt, dass das genau derselbe Tag ist
wie der Halbmarathon. Und deshalb sah
ich im Zug komplett zerstört aus, war
ungeduscht und konnte die ganze Zeit
nicht aufhören zu essen. Aber hey,
letztendlich haben wir alles pünktlich
geschafft. Mit dem ICE haben wir von
Berlin nach Hamburg ungefähr zweieinhalb
Stunden gebraucht. Ist also gar nicht
weit weg und auf jeden Fall ein Besuch
wert. Hamburg hat eine Fläche von
755,2km
und hier leben 1,86 Millionen Menschen.
Wir Berliner sind ja recht arrogant und
können uns oft nicht vorstellen in
anderen Städten zu leben, einfach weil
man in Berlin so viel erleben kann wie
in keiner anderen deutschen Stadt. Aber
ich habe von vielen Berlinern die
Aussage gehört, wenn ich in einer
anderen Stadt als Berlin leben müsste,
würde ich nach Hamburg ziehen. Und das
sehe ich tatsächlich genauso. Eigentlich
hatte ich gar keine Ahnung, weil ich das
letzte Mal als Kind in Hamburg war. Aber
jetzt, wo ich Hamburg mal so richtig
kennenlernen konnte, fühle ich mich
bestätigt. Hamburg ist wirklich toll und
lebendig, genauso wie sein Ruf. Als
erstes sind wir vom Hamburger
Hauptbahnhof zu unserem Hotel im
Stadtteil St. Pauli gefahren. Unser
Hotel befand sich in der Nähe der
Reperbahn. Das ist eine berühmt
berüchtigte Straße in Hamburg. Mit
dieser Gegend verbinde ich vor allem das
Rotlichtmilieu und Partys, aber es ist
eben auch für Touristen gut, dort zu
übernachten, weil man überall schnell
hinkommt, wo man als Tourist eben hin
will. Na ja, oder man findet halt schon
in St. Pauli alles, wonach man gesucht
hat. Wir hatten dann natürlich erstmal
Zeitdruck, weil ich noch duschen und
mich ein bisschen schick machen wollte,
aber wir hatten extra ein Hotel in der
Nähe des Veranstaltungsortes des
Musicals gebucht, damit wir es nach
unserer Ankunft einfach zu Fuß erreichen
konnten. Ich wollte mir trotzdem noch
kurz die Zeit nehmen, um euch das Zimmer
zu zeigen. Es war schön und gemütlich
und wir haben uns dort sehr wohl
gefühlt. Hamburg ist übrigens bekannt
für seine Musicals. Also, wenn ihr
Musical Fans seid, dann dürft ihr
Hamburg auf keinen Fall auslassen.
Aktuell könnt ihr dort Musicals wie
Michael Jackson, Tarzahn, der König der
Löwen zurück in die Zukunft oder Harry
Potter und das verwunschene Kind sehen.
Und was glaubt ihr, welches ich
ausgewählt habe? Zurück in die Zukunft.
Tada! Das Musical ist ganz neu in
Hamburg. Erst am 22. März dieses Jahres
hat es seine Deutschlandpremiere
gefeiert und es findet immer im Stage
Operettenhaus statt. Das ist ein
ziemlich cooler Veranstaltungsort, weil
es eine wirklich kleine Halle ist und
man kann fast von überall aus gut sehen.
Wie ihr seht, saßen wir im oberen Rang,
aber wir konnten wirklich sehr gut
sehen. Man muss also nicht die teuersten
Tickets ganz vorne nehmen, um ein tolles
Erlebnis zu haben. Ich kann euch das
Musical nur wärmstens empfehlen. Das
Bühnenbild war wirklich aufwendig und
extrem gut gemacht. Ich habe noch nie so
ein tolles Bühnenbild gesehen und
allgemein war das ganze Musical mit ganz
viel Liebe gemacht, aber ich bin auch
noch nie aus einem Musical rausgegangen
und habe gedacht, dass es schlecht war.
Musicals lohnen sich eigentlich immer
und ich habe so einen großen Respekt vor
den Darstellern. Auch in der
Eingangshalle waren tolle Requisiten aus
dem Film ausgestellt, mit denen man
Fotos machen konnte, z.B. die Rathausuhr
und der Deloran. Die Namen der Getränke
an der Bar waren auch Referenzen zum
Film und die Barleute hatten weiße
Kittel an. Genau wie Doc Brown. Übrigens
haben sie teilweise auch versucht das
Musical etwas politisch korrekter zu
machen als die Filme aus den 80ern. Z.B.
wird Doc Brown ja im Film von Libischen
Terroristen erschossen, weil er
Plutonium von ihnen gestohlen hat. In
der Musical Version stirbt er aber auf
eine andere Weise. Was sagt ihr zu
dieser politisch korrekten Anpassung?
Seid ihr zurück in die Zukunft Fans? Und
hättet ihr die Musical Version genauso
gemacht wie den Film? Oder hättet ihr
auch etwas verändert? schreibt's gern
mal in die Kommentare. Natürlich durfte
man während des Musicals nicht filmen,
aber zum Abschied gab es dann noch ein
Lied auf Englisch und währenddessen war
dann das Film tatsächlich erlaubt. Also,
ich freue mich ganz doll, dass ich euch
zumindest diese eine Szene aus dem
Musical zeigen kann.
Danach war ich eigentlich noch fit und
voller Tatenrang, aber leider ging es
meiner Mutter nicht so gut. Sie hat sich
ein bisschen krank gefühlt und deshalb
sind wir danach gleich wieder ins Hotel
gegangen und so hatten wir dann am
nächsten Morgen beide mehr Energie. Wir
haben uns dazu entschieden, erstmal zum
Hafen zu gehen und dabei ganz schnell
gemerkt, dass wir das Wetter in Hamburg
sehr unterschätzt hatten. In Berlin ist
es aktuell zwar auch noch ein bisschen
kalt, aber in letzter Zeit gab es einige
sonnige Tage und deshalb hatten wir
jetzt nicht erwartet, dass es hier in
Hamburg wirklich so kalt werden würde.
Ich bin eigentlich überhaupt nicht
empfindlich, was Kälte angeht, aber ich
glaube, ich hätte meine Winterjacke
wieder ausgepackt, wenn ich das gewusst
hätte. Leider hat das auch dazu geführt,
daß meine Mutter sich nicht so richtig
von ihrer Erkältung erholen konnte und
so ging es ihr dann diese ganze Reise
über schlecht. Trotzdem hat sie super
durchgehalten und wir haben echt viel
zusammen erlebt. Zuerst waren wir bei
den St. Pauli Landungsbrücken. Die
Landungsbrücken heißen auf englisch St.
Pauli Pierce und sie befinden sich am
nördlichen Rand des Hamburger Hafens.
Und dieses Gebäude, das ihr da in der
Ferne sehen könnt, ist die Elbelarmunie.
Das ist ein berühmtes Konzerthaus und
ein Wahrzeichen Hamburgs. Ursprünglich
waren 77 Millionen Euro für den Bau
geplant. Am Ende wurden es dann aber 866
Millionen Euro. Upsi. Das wird hier auf
jeden Fall auf jeder geführten Tour
erwähnt. Die Leute scheinen sich auf
jeden Fall sehr gerne darüber lustig zu
machen. Und da drüben seht ihr übrigens
die Veranstaltungsorte für die Musicals
der König der Löwen und Michael Jackson.
Dort kann euch eine Fähre hinbringen.
Wie ihr seht, war es am Morgen noch
ziemlich grau. Das Wetter war sehr trüb
und regnerisch, aber ich fand das
irgendwie auch toll. Es passt eben total
zu Hamburgs Charakter. Wir hatten
jedenfalls noch kein Frühstück gegessen
und der Hafen und die Landungsbrücken
sind genau der richtige Ort, um ein
Fischbrötchen zu essen. Wenn ihr das
noch nicht probiert habt, würde ich es
euch auf jeden Fall empfehlen. Es ist
mein absoluter Lieblingssnack, wenn ich
im Norden Deutschlands unterwegs bin.
Und mein Lieblingsfischbrötchen ist das
Matties Brötchen. Einige von euch haben
mir auf Instagram die Frage gestellt, ob
der Fisch in diesem Brötchen roh ist und
die Antwort ist tatsächlich ja. Also der
Fisch in klassischen Fischbrötchen wie
z.B. Mattes Bismarquering oder
Räucherfisch ist in der Regel roh
eingelegt oder geräuchert, aber nicht
gebraten oder gekocht. Der Matthjes ist
z.B. in einer Salzlage eingelegt und der
Bismarckering ist z.B. in Essig, Salz
und Zucker eingelegt. Und hier seht ihr,
die ideale Situation, um ein
Fischbrötchen zu essen, ist immer dann,
wenn es extrem kalt ist und dir der Wind
so richtig heftig ins Gesicht weht. So
wie bei mir hier gerade. Auf unserem
Spaziergang wurden wir auch sehr oft von
Leuten angesprochen, die uns eine
Bootstour anbieten wollten, aber bei dem
Wetter machte das ja nicht so viel Sinn.
Aber auch wenn das Wetter schlecht ist,
könnt ihr das machen, denn abends bieten
sie auch Lichterfahrten an. Also haben
wir uns dazu entschieden, bis zum Abend
zu warten. Es ist zwar trotzdem kalt,
aber immerhin ist dann die Stimmung
wesentlich schöner, da ihr die Lichter
im Dunkeln bewundern könnt. Danach haben
wir auch noch diese Brücke hier mit
Liebesschlössern gefunden. Habt ihr
schon mal mit einer Person ein
Liebesschloss an Brücke gehangen? So
ganz romantisch. Mir ist in dem Moment
aufgefallen, dass ich das tatsächlich
noch nie mit irgendjemandem gemacht
habe. Irgendwie schade. Vielleicht nehme
ich mir das ja mal für die Zukunft vor.
Hinter den Landungsbrücken gab es erst
einmal nicht mehr viel zu sehen, außer
ein paar weiteren Souvenir Shops, aber
da habe ich nichts gekauft, weil mir
nichts wirklich zugesagt hat. Na gut,
diese Robben hier fand ich wirklich süß,
aber ich kann nicht immer und überall
Kuscheltiere kaufen. Deshalb musste ich
mich zurückhalten.
Dann stand da auf einmal dieser
Stadtrundfahrtbus und wir haben uns dann
spontan dazu entschieden mitzufahren.
Hier funktionieren die
Stadtrundfahrtbusse auch nach diesem Hop
on Hop off Prinzip. Das ist zwar schon
sehr toi mäßig, aber oft ist es genau
das, was man braucht, wenn man sich in
einer Stadt erstmal irgendwie
orientieren will. Außerdem war uns
richtig kalt und wir wollten uns erstmal
ein bisschen aufwärmen. Von innen sah
der Bus ein bisschen klapprig aus, aber
dieser Mann, der die Ansagen gemacht
hat, war richtig süß und lustig. Er hat
alles immer mit sehr viel Humor erzählt,
sodass man ihm sehr gerne zugehört hat.
Und natürlich wurde das Wetter genau in
dem Moment toll, indem wir im Bus saßen
und losfuhren. Sind an vielen sehr
spannenden Orten vorbeigekommen. An der
Speicherstadt Hafen City, an der Alstar,
an verschiedenen Parks und wir sind auch
durch ein sehr schickes Willenviertel
gefahren. Die ganze Tour ging über eine
Stunde. Also, das hatte sich schon für
den Preis gelohnt, fand ich. Für eine
erwachsene Person zahlt man hier 21 €.
Aber das Ticket ist ja den ganzen Tag
gültig. Also ihr könntet auch irgendwo
aussteigen, shoppen gehen und wieder
einsteigen. Oder ihr könntet auch
mehrere Runden drehen. Wir sind erstmal
nirgendwo ausgestiegen, weil uns so kalt
war. Wir wollten einfach nur eine Runde
drehen und dann gucken, wo es sich lohnt
als nächstes hinzugehen. Das hier ist
übrigens die Hafen City. Es ist das
größte innerstädtische
Stadtentwicklungsprojekt
Europas. Hier entwickelt sich gerade
also ein neuer moderner Stadtteil
Hamburgs. Der Guide hat aber gesagt,
dass es gar nicht so einfach ist, diesen
Stadtteil zu beleben. Erstens, weil die
Mieten natürlich extrem hoch sind und
zweitens, weil die Belastung durch die
Abgase der Kreuzfahrt und Frachtschiffe
sehr hoch sein kann. Darauf hätte ich ja
persönlich auch überhaupt keine Lust,
vor allem, wenn ich Kinder hätte. Und
wie seht ihr das? Würdet ihr in der
Hafen City wohnen, wenn ihr es euch
leisten könntet? Oder wären die Abgase
schon Grund genug für euch nein zu
sagen? Übrigens war ich echt beeindruckt
von den Gebäuden in Hamburg und
allgemein vom ganzen Aufbau der Stadt.
Das hat mir richtig gut gefallen. Es sah
modern, aber nicht zu steril und glatt
aus und es war, soweit ich das gesehen
habe, wirklich sauber. In diesem Moment
habe ich mir gedacht, eigentlich ist es
auch ein bisschen schade, dass ich nie
zum Studieren in eine andere Stadt gehen
musste. Ich frage mich, wie das Leben in
Hamburg wohl so ist. Ich habe jetzt auf
jeden Fall eine neue Lieblingsstadt in
Deutschland und ich habe mir fest
vorgenommen, noch einmal wiederzukommen.
Nächstes Mal würde ich aber gerne mehr
feiern gehen und vielleicht ein paar
Hamburger kennenlernen. Und vielleicht
kann ich so ja ein bisschen mehr über
Hamburg aus der Perspektive der
Einheimischen erfahren. Also die Leute,
die ich hier bei meinen oberflächlichen
Konversationen in Hamburg getroffen
habe, waren alle bisher sehr nett. muss
ich sagen. Und es ist mega süß mit "Mo
statt Hallo" begrüßt zu werden. Moin
klingt ein bisschen informeller und ich
finde es stellt gleich mehr Nähe
zwischen zwei Personen her. Hier waren
wir an der Außenalster.
Die Alster ist das Herz Hamburgs. Die
Außenalster ist etwa 14 Hektar groß und
bis zu 4inhalb m tief und ist der
größere nördliche Teil des Alstersees.
Rund um die Außenalster liegt der
Alsterpark. Hier hat man auch sehr viele
Fuß und Radwege und ich konnte auch
viele Leute sehen, die in diesem Park
gejoggt sind. Es scheint also ein toller
Ort für Erholung und Sport zu sein. Wenn
ihr in Hamburg shoppen gehen wollt, dann
gibt es die Mönkebergstraße.
Das ist eine der Haupteinkaufsstraßen in
Hamburg. Da sind wir auch vorbeigekommen
und nachdem unsere Busfahrt dann vorbei
war, haben wir uns dazu entschieden, an
der Mönkebergstraße auszusteigen, um ein
bisschen zu bummeln. Hier übrigens noch
mal der Hinweis: Fischbrötchen machen
sexy, also esst unbedingt viele
Fischbrötchen, wenn ihr nach Hamburg
kommt. Der Bus hat dann natürlich
erstmal die Rundfahrt beendet und ist am
Ausgangspunkt wieder angekommen. Da hat
er uns dann abgesetzt und wir sind dann
noch einmal mit der U-Bahn ein paar
Stationen gefahren, um letztendlich zur
Mönkebergstraße zu kommen. Das war echt
nicht weit weg, es waren nur ein paar
Stationen. In der U-Bahn in Hamburg
scheinen übrigens auch strengere Regeln
zu gelten als in Berlin, denn die U-Bahn
war deutlich sauberer. Ich habe mich da
wirklich sehr wohlgefühlt und in Berlin
kann ich aktuell nicht dasselbe sagen.
Dann waren wir in ein paar Läden
unterwegs. Keine Besonderen, die gibt's
auch in Berlin. Aber ich wollte
natürlich trotzdem gucken, weil es ja
manchmal ein leicht verändertes
Sortiment gibt. Egal, wo ich tren Gräne
sehe, ich muss da immer reingehen. Das
ist so eine schöne Atmosphäre und dieser
Laden hier war besonders groß. Ich
glaube, so einen großen und schön
dekorierten Sostrenegraden haben wir in
Berlin nicht. Am liebsten würde ich
meine ganze Wohnung in diesem Stil
einrichten. Irgendwann in einer
perfekten Welt, wenn ich dafür genug
Geld habe, dann kaufe ich diesen ganzen
Laden leer. Heute habe ich aber nur das
hier mitgenommen. Das ist ein Hängetopf
für Pflanzen und ich habe im Wohnzimmer
einen Haken an der Decke und dort möchte
ich diesen Topf anbringen. Ich versuche
aktuell mir nach und nach mehr Pflanzen
zu holen und es doch noch mal mit dem
grünen Daumen zu versuchen. Mal gucken,
ob ich scheitern werde. Ich habe wieder
Lust darauf bekommen, weil ich zum
Geburtstag ein paar Pflanzen geschenkt
bekommen hatte und die haben mich so
glücklich gemacht, obwohl sie nicht mal
Blüten haben, dass ich gedacht habe, ich
brauche mehr davon. Ich habe wirklich
das Gefühl, mein Gehirn erkennt sofort
den Unterschied zwischen Fakeepflanzen
und echten Pflanzen, auch wenn die
Fakeepflanzen sehr echt aussehen. Mein
Herz geht wirklich total auf, wenn ich
grüne echte Blätter sehe. Meine Mutter
hatte wegen ihrer Erkältung den ganzen
Tag über nicht so wirklich Hunger, aber
ich hatte schon wieder Lust auf einen
Snack und dann habe ich mir bei einem
Edeka, das echt fancy war, Sushi
gekauft. Und ich habe dieses Sushi so
schnell weggeatmet, ich hatte das
Gefühl, dass mein Körper noch dabei war,
diesen Halbmarathon zu verarbeiten. Und
dann habe ich bei diesem EDK auch noch
diese coolen Proteinriegel hier
gefunden. Die habe ich in meinem Edeka
in Berlin noch nie gesehen. Ich habe
auch beide noch an diesem Tag gegessen
und sie waren beide sehr lecker. Wegen
der ganzen Hektik hatte ich es am Vortag
nicht so wirklich geschafft, etwas
richtiges zu essen und ich glaube,
deshalb hatte ich am nächsten Tag
einfach doppelt so viel Hunger. Und das
stand sehr im Kontrast zu meiner Mutter,
die kaum etwas gegessen hat, weil sie
immer noch ihre Erkältung hatte und
nicht so viel Appetit hatte. Also habe
ich mir die ganze Zeit alleine
irgendwelches Essen reingeschoben. Hier
ist auch noch so etwas wie ein
Einkaufszentrum, aber da sind wir
erstmal dran vorbeigelaufen,
denn wenn man noch ein Stückchen weiter
läuft, dann findet man das wunderschöne
Hamburger Rathaus. Dieser Rathausturm
ist übrigens 112 m hoch. Es wurde
zwischen den Jahren 1886
und 1897
unter der Leitung des Architekten Martin
Halle errichtet. Man kann auch Führungen
im Rathaus machen, aber das haben wir
nicht gemacht. Wir sind nur einmal ganz
kurz reingegangen, um uns das
anzuschauen. Die Eingangshalle des
Rathauses war auch super schön. Da war
ich auch echt beeindruckt. Und es gab so
einen coolen altaussehenden Fahrstuhl.
Ja, da steht das Wort Fahrstuhl. Konntet
ihr das lesen? Zuerst denkt man, dass
dieser Fahrstuhl wahrscheinlich gar
nicht mehr in Betrieb ist und nur noch
aus ästhetischen Gründen da ist, aber
dann sieht man den modernen Knopf und
den Fahrstuhlschacht. Also, dieser
Fahrstuhl wird tatsächlich noch benutzt.
Dann kann man hier noch so eine kleine
Treppe hochsteigen. Dann ist man auf
einer Art Balkon. Aber wenn man keine
Führung gebucht hat, dann kann man nicht
weiter reingehen. Dieser kleine Brunnen
hier sieht auch so aus, als ob er
einfach nur zur Deko da ist, aber dieses
Wasser könnt ihr tatsächlich trinken.
Wie ihr seht, war das Wetter sehr
wechselhaft. Also, es war sonnig trüb,
sonnig trüb, immer im Wechsel. Dieser
Park hier heißt Planeten und Blomen. Da
bin ich dann alleine hingefahren, weil
meine Mutter sich im Hotel ausruhen
wollte. Dieser Park ist so schön und
gepflegt, dass man denken könnte, dass
es Eintritt kostet, hier reinzugehen,
aber es ist komplett umsonst. Ich war
echt fasziniert davon, wie Hamburg sich
und vor allem die Parks so sauber halten
kann. Vielleicht gibt es ja auch in
Hamburg problematische Viertel, die ich
jetzt hier nicht sehe, aber ich habe
schon das Gefühl, dass hier einiges viel
besser funktioniert als in Berlin, was
Sauberkeit und Benehmen der Menschen
angeht. Ich habe mich auf diesem
Spaziergang extrem wohlgefühlt. Ich
hatte eine richtige innere Ruhe. Alles
war wunderschön und ich habe kurz
gedacht, ich bin überhaupt nicht in
Deutschland. Der Park war also wie so
eine kleine grüne Oase für mich.
Außerdem befindet sich hier auch ein
botanischer Garten, aber wir haben ja
schon in dem Magdeburg Vlog einen
botanischen Garten besucht, deshalb
dachte ich, das kann ich jetzt mal
auslassen. Oder insgesamt war ich aber
auch nicht wirklich lange in diesem
Park. Ich habe einen kleinen Spaziergang
gemacht und dann gemerkt, dass meine
Beine auch langsam müde wurden. Ich bin
dann also auch ins Hotel gegangen und
habe mich eine Weile ausgeruht. Das
musste dann auch mal sein, weil wir am
Abend noch ein paar Pläne hatten. Als
wir wieder ein bisschen Energie getankt
hatten, dachten wir, ach, lass uns doch
mal das Viertel rund um das Hotel
erkunden, also St. Pauli. Und so sind
wir in diesem Fanshop hier gelandet. St.
Pauli heißt das Viertel, aber dieser
Fanshop konzentriert sich vor allem auch
auf den Fußballclub St. Pauli, FC St.
Pauli, also es ist eine Mischung aus
beidem. Diese Polizeistation da hinten
ist die Davidwache.
Das ist die Dienststelle des Hamburger
Polizeikommissariats
15 im Stadtteil St. Pauli an der Rebahn.
Ich kann euch natürlich jetzt nicht das
Rotlichtmilie zeigen, aber nur damit ihr
mal seht, welche Art von Läden hier so
sind. Hier gibt's schon mal Shots für 1
€ und daneben ist die Kneipe zum
goldenen Handschuh. Die soll sehr
berühmt berüchtigt sein. So genau will
ich es eigentlich auch gar nicht wissen,
wenn ich schon die Schilder von außen
angucke. Also, solche Arten von Läden
reihen sich hier aneinander und ich
wollte jetzt natürlich nicht alle
filmen, aber nur mal so, dass ihr einen
Eindruck bekommt. Außerdem stand diese
Penny Filiale hier auf meiner Liste.
Diese Filiale ist Kult geworden, weil
dort eben sehr skurile Menschen
anzutreffen sind. eben dieser Gegend
entsprechend und zwar so skoril, dass es
sogar eine Spiegel TV Dokihe mit dem
Titel Penny privat gab. Diese Filiale
ist auch vor allem für ihren sehr hohen
Alkoholumsatz bekannt. Tatsächlich macht
dieser Penny Markt schätzungsweise 70%
seines Umsatzes mit Getränken. Außerdem
findet man hier viele zweideutige
Neonzeichen und Wandgraffitis. Ich habe
noch nie so einen fancy Penny Markt wie
diesen hier gesehen, aber trotzdem würde
ich meinen Wocheneinkauf nicht so gerne
hier machen, glaube ich. In diesem
Moment saß auch bereits eine sehr große
Gruppe betrunkener Männer vor diesem
Laden. Also würde ich hier allein nicht
so gern reingehen. Ja, man kann einfach
sagen, dass dieser Laden ein Abbild des
Lebens auf der Rebahn ist. Hier kommen
sehr viele verschiedene Arten von
Menschen zusammen. Übrigens kennt ihr
Olivia Jones? Das ist eine sehr berühmte
deutsche Drag Queen. Eigentlich heißt er
Oliver Knöbel, aber Olivia Jones ist
seine Kunstfigur. Olivia Jones ist eine
absolute Kidsikone in St. Paulie. Sie
lebt schon seit über 30 Jahren in
Hamburg und betreibt dort mehrere Bars.
Außerdem bietet sie wohl auch sehr
unterhaltsame Kidstouren durch St. Pauli
an. Das würde ich bei meinem nächsten
Besuch in Hamburg auf jeden Fall machen
wollen. Wer weiß, vielleicht kann ich ja
im Sommer noch mal wiederkommen. Ich
fand es ja auch sehr lustig, dass mitten
in diesem zwielichtigen Viertel gerade
diese Kirche stand und dann die
Aufschrift: Es gibt nichts, womit Jesus
nicht fertig wird. Jesus, also hier hast
du einiges zu tun, würde ich mal sagen.
Ich meine jetzt nicht die Läden von
Olivia Jones, aber hier waren viele
andere Läden, in die ich auf keinen Fall
einen Fuß setzen möchte, wie dieser
hier. Leute, ich weiß schon, was für
eine Art von Teil ihr sucht, wenn ihr
dahingeht. Es war ein bisschen schwer,
einen appetitlichen Ort zum Essen zu
finden, aber wir haben dann dieses coole
koreanische Restaurant hier gefunden.
Das Restaurant hieß Chingo in St. Pauli
und die Kellner waren auch super nett.
Also geht hier gern essen, wenn ihr in
Hamburg wohnt oder Hamburg mal besucht.
Sie haben übrigens auch die ganze Zeit
BTS gespielt, also ein weiterer
Pluspunkt, würde ich mal sagen. So,
diesen Ort erkennt ihr wahrscheinlich
wieder. Sieht schon viel schöner aus,
oder? Wir sind wieder bei den
Landungsbrücken, denn vielleicht
erinnert ihr euch noch, wir hatten ja
noch eine Lichterfahrt mit einem Schiff
geplant, aber erstmal war ich fasziniert
von der Aussicht und wie sie sich
verändert hatte. Ich musste erstmal ein
paar schöne Szenen am Hafen aufnehmen.
Das Wasser hat so schön gefunkelt und
der Himmel hat gestrahlt. Auf einmal war
die Welt in Ordnung und alle Probleme
waren vergessen. Na ja, Spaß beiseite,
es war immer noch arschkalt. Wir sind
erstmal ein bisschen hin und her
gelaufen, weil wir noch die Preise
vergleichen wollten, aber so viel Zeit
hatten wir dann tatsächlich gar nicht
mehr und dann wurden wir von einem
netten Herrn angesprochen mit Moin wohl
der Mietfahren und da konnten wir
natürlich nicht widerstehen. Wir haben
nur einen kleinen Fehler gemacht und
wenn wir das Feuer gewusst hätten, wären
wir wahrscheinlich nicht mitgefahren.
Wir dachten, dass das Schiff überdacht
ist bei dieser Eiseskälte, was ja
vielleicht auch logisch wäre, ne? So wie
dieses Schiff hier ungefähr, ne? Damit
sind wir aber nicht gefahren, sondern
mit diesem Schiff hier. Das hatte
anfangs ein Dach, deshalb dachten wir,
cool, das wird schön warm. Aber dann
haben sie, bevor die Fahrt losging,
dieses Dach zurückgerollt, damit wir
auch in den Himmel gucken konnten. Und
es waren auch nicht genug Decken für
alle Leute da. Ich glaube insgesamt sehr
wenige sogar. Deshalb haben wir extrem
gefroren. Wir hatten sogar Decken und
wir haben trotzdem gefroren. Ohne Dach
war es natürlich cooler, weil schaut
euch mal an, was für einen Ausblick wir
hatten. Wir haben echt viel gesehen.
Aber diese Schiffahrt hat auch echt
lange gedauert. Also irgendwann wurde es
fast unerträglich, weil es so kalt war.
Vor allem meine Mutter tat mir leid und
ich hatte Angst, dass er sich noch mehr
erkältet. Aber trotzdem habe ich die
Lichterfahrt sehr genossen. Alles sah
sehr schön aus und es war auch ein
toller Abschluss für unsere
Hamburgreise. Außerdem war der Kapitän
wieder sehr lustig, hat sehr viel
erzählt und wirklich geredet wie ein
Comedian. Das hat das Ganze echt
aufgelockert. Wir waren auch in der
Hamburger Speicherstadt und das hier ist
das Wasserschloss. Aufgrund der schönen
Lichter findet man dieses Wasserschloss
und die Speicherstatt auf vielen
Postkarten wieder. Es ist also ein sehr
beliebtes Fotomotiv. Die Hamburger
Speicherstadt ist der weltweit größte
historische Lagerhauskomplex,
gelegen im Hamburger Hafen und sie ist
auch auf der Liste des UNESCO Welterbes
eingetragen. Und hier seht ihr auch noch
einmal die Elbhilarmonie von einer
anderen Seite und schön beleuchtet bei
Nacht. Und jetzt sind wir auch schon am
Ende meiner wundervollen Hamburgreise
angelangt. Es hat mir wirklich extrem
großen Spaß gemacht und ich war sehr
fasziniert von dieser schönen Stadt.
Schreibt mir gern mal in die Kommentare,
welche Stadt als nächstes besuchen soll.
Vielen Dank für eure liebe Unterstützung
und ich hoffe, wir sehen uns dann beim
nächsten Mal. Tschüss.
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Moin moin. Heute nehme ich euch wieder mit in eine neue deutsche Stadt. Es gibt ein Hafen Fischbrötchen und es ist kalt und windig, denn wir sind im Norden Deutschlands und zwar in der wunderschönen Hansestadt Hamburg. Übrigens bin ich am selben Tag noch den Berliner Halbmarathon gelaufen und dann sofort danach in den Zug gesprungen. Ja, genau. Es ging mal wieder damit los, dass ich etwas so richtig verpeilt hatte, wie immer. Ich hatte meiner Mutter zu Weihnachten Tickets für ein Musical in Hamburg geschenkt und dann gemerkt, dass das genau derselbe Tag ist wie der Halbmarathon. Und deshalb sah ich im Zug komplett zerstört aus, war ungeduscht und konnte die ganze Zeit nicht aufhören zu essen. Aber hey, letztendlich haben wir alles pünktlich geschafft. Mit dem ICE haben wir von Berlin nach Hamburg ungefähr zweieinhalb Stunden gebraucht. Ist also gar nicht weit weg und auf jeden Fall ein Besuch wert. Hamburg hat eine Fläche von 755,2km und hier leben 1,86 Millionen Menschen. Wir Berliner sind ja recht arrogant und können uns oft nicht vorstellen in anderen Städten zu leben, einfach weil man in Berlin so viel erleben kann wie in keiner anderen deutschen Stadt. Aber ich habe von vielen Berlinern die Aussage gehört, wenn ich in einer anderen Stadt als Berlin leben müsste, würde ich nach Hamburg ziehen. Und das sehe ich tatsächlich genauso. Eigentlich hatte ich gar keine Ahnung, weil ich das letzte Mal als Kind in Hamburg war. Aber jetzt, wo ich Hamburg mal so richtig kennenlernen konnte, fühle ich mich bestätigt. Hamburg ist wirklich toll und lebendig, genauso wie sein Ruf. Als erstes sind wir vom Hamburger Hauptbahnhof zu unserem Hotel im Stadtteil St. Pauli gefahren. Unser Hotel befand sich in der Nähe der Reperbahn. Das ist eine berühmt berüchtigte Straße in Hamburg. Mit dieser Gegend verbinde ich vor allem das Rotlichtmilieu und Partys, aber es ist eben auch für Touristen gut, dort zu übernachten, weil man überall schnell hinkommt, wo man als Tourist eben hin will. Na ja, oder man findet halt schon in St. Pauli alles, wonach man gesucht hat. Wir hatten dann natürlich erstmal Zeitdruck, weil ich noch duschen und mich ein bisschen schick machen wollte, aber wir hatten extra ein Hotel in der Nähe des Veranstaltungsortes des Musicals gebucht, damit wir es nach unserer Ankunft einfach zu Fuß erreichen konnten. Ich wollte mir trotzdem noch kurz die Zeit nehmen, um euch das Zimmer zu zeigen. Es war schön und gemütlich und wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Hamburg ist übrigens bekannt für seine Musicals. Also, wenn ihr Musical Fans seid, dann dürft ihr Hamburg auf keinen Fall auslassen. Aktuell könnt ihr dort Musicals wie Michael Jackson, Tarzahn, der König der Löwen zurück in die Zukunft oder Harry Potter und das verwunschene Kind sehen. Und was glaubt ihr, welches ich ausgewählt habe? Zurück in die Zukunft. Tada! Das Musical ist ganz neu in Hamburg. Erst am 22. März dieses Jahres hat es seine Deutschlandpremiere gefeiert und es findet immer im Stage Operettenhaus statt. Das ist ein ziemlich cooler Veranstaltungsort, weil es eine wirklich kleine Halle ist und man kann fast von überall aus gut sehen. Wie ihr seht, saßen wir im oberen Rang, aber wir konnten wirklich sehr gut sehen. Man muss also nicht die teuersten Tickets ganz vorne nehmen, um ein tolles Erlebnis zu haben. Ich kann euch das Musical nur wärmstens empfehlen. Das Bühnenbild war wirklich aufwendig und extrem gut gemacht. Ich habe noch nie so ein tolles Bühnenbild gesehen und allgemein war das ganze Musical mit ganz viel Liebe gemacht, aber ich bin auch noch nie aus einem Musical rausgegangen und habe gedacht, dass es schlecht war. Musicals lohnen sich eigentlich immer und ich habe so einen großen Respekt vor den Darstellern. Auch in der Eingangshalle waren tolle Requisiten aus dem Film ausgestellt, mit denen man Fotos machen konnte, z.B. die Rathausuhr und der Deloran. Die Namen der Getränke an der Bar waren auch Referenzen zum Film und die Barleute hatten weiße Kittel an. Genau wie Doc Brown. Übrigens haben sie teilweise auch versucht das Musical etwas politisch korrekter zu machen als die Filme aus den 80ern. Z.B. wird Doc Brown ja im Film von Libischen Terroristen erschossen, weil er Plutonium von ihnen gestohlen hat. In der Musical Version stirbt er aber auf eine andere Weise. Was sagt ihr zu dieser politisch korrekten Anpassung? Seid ihr zurück in die Zukunft Fans? Und hättet ihr die Musical Version genauso gemacht wie den Film? Oder hättet ihr auch etwas verändert? schreibt's gern mal in die Kommentare. Natürlich durfte man während des Musicals nicht filmen, aber zum Abschied gab es dann noch ein Lied auf Englisch und währenddessen war dann das Film tatsächlich erlaubt. Also, ich freue mich ganz doll, dass ich euch zumindest diese eine Szene aus dem Musical zeigen kann. Danach war ich eigentlich noch fit und voller Tatenrang, aber leider ging es meiner Mutter nicht so gut. Sie hat sich ein bisschen krank gefühlt und deshalb sind wir danach gleich wieder ins Hotel gegangen und so hatten wir dann am nächsten Morgen beide mehr Energie. Wir haben uns dazu entschieden, erstmal zum Hafen zu gehen und dabei ganz schnell gemerkt, dass wir das Wetter in Hamburg sehr unterschätzt hatten. In Berlin ist es aktuell zwar auch noch ein bisschen kalt, aber in letzter Zeit gab es einige sonnige Tage und deshalb hatten wir jetzt nicht erwartet, dass es hier in Hamburg wirklich so kalt werden würde. Ich bin eigentlich überhaupt nicht empfindlich, was Kälte angeht, aber ich glaube, ich hätte meine Winterjacke wieder ausgepackt, wenn ich das gewusst hätte. Leider hat das auch dazu geführt, daß meine Mutter sich nicht so richtig von ihrer Erkältung erholen konnte und so ging es ihr dann diese ganze Reise über schlecht. Trotzdem hat sie super durchgehalten und wir haben echt viel zusammen erlebt. Zuerst waren wir bei den St. Pauli Landungsbrücken. Die Landungsbrücken heißen auf englisch St. Pauli Pierce und sie befinden sich am nördlichen Rand des Hamburger Hafens. Und dieses Gebäude, das ihr da in der Ferne sehen könnt, ist die Elbelarmunie. Das ist ein berühmtes Konzerthaus und ein Wahrzeichen Hamburgs. Ursprünglich waren 77 Millionen Euro für den Bau geplant. Am Ende wurden es dann aber 866 Millionen Euro. Upsi. Das wird hier auf jeden Fall auf jeder geführten Tour erwähnt. Die Leute scheinen sich auf jeden Fall sehr gerne darüber lustig zu machen. Und da drüben seht ihr übrigens die Veranstaltungsorte für die Musicals der König der Löwen und Michael Jackson. Dort kann euch eine Fähre hinbringen. Wie ihr seht, war es am Morgen noch ziemlich grau. Das Wetter war sehr trüb und regnerisch, aber ich fand das irgendwie auch toll. Es passt eben total zu Hamburgs Charakter. Wir hatten jedenfalls noch kein Frühstück gegessen und der Hafen und die Landungsbrücken sind genau der richtige Ort, um ein Fischbrötchen zu essen. Wenn ihr das noch nicht probiert habt, würde ich es euch auf jeden Fall empfehlen. Es ist mein absoluter Lieblingssnack, wenn ich im Norden Deutschlands unterwegs bin. Und mein Lieblingsfischbrötchen ist das Matties Brötchen. Einige von euch haben mir auf Instagram die Frage gestellt, ob der Fisch in diesem Brötchen roh ist und die Antwort ist tatsächlich ja. Also der Fisch in klassischen Fischbrötchen wie z.B. Mattes Bismarquering oder Räucherfisch ist in der Regel roh eingelegt oder geräuchert, aber nicht gebraten oder gekocht. Der Matthjes ist z.B. in einer Salzlage eingelegt und der Bismarckering ist z.B. in Essig, Salz und Zucker eingelegt. Und hier seht ihr, die ideale Situation, um ein Fischbrötchen zu essen, ist immer dann, wenn es extrem kalt ist und dir der Wind so richtig heftig ins Gesicht weht. So wie bei mir hier gerade. Auf unserem Spaziergang wurden wir auch sehr oft von Leuten angesprochen, die uns eine Bootstour anbieten wollten, aber bei dem Wetter machte das ja nicht so viel Sinn. Aber auch wenn das Wetter schlecht ist, könnt ihr das machen, denn abends bieten sie auch Lichterfahrten an. Also haben wir uns dazu entschieden, bis zum Abend zu warten. Es ist zwar trotzdem kalt, aber immerhin ist dann die Stimmung wesentlich schöner, da ihr die Lichter im Dunkeln bewundern könnt. Danach haben wir auch noch diese Brücke hier mit Liebesschlössern gefunden. Habt ihr schon mal mit einer Person ein Liebesschloss an Brücke gehangen? So ganz romantisch. Mir ist in dem Moment aufgefallen, dass ich das tatsächlich noch nie mit irgendjemandem gemacht habe. Irgendwie schade. Vielleicht nehme ich mir das ja mal für die Zukunft vor. Hinter den Landungsbrücken gab es erst einmal nicht mehr viel zu sehen, außer ein paar weiteren Souvenir Shops, aber da habe ich nichts gekauft, weil mir nichts wirklich zugesagt hat. Na gut, diese Robben hier fand ich wirklich süß, aber ich kann nicht immer und überall Kuscheltiere kaufen. Deshalb musste ich mich zurückhalten. Dann stand da auf einmal dieser Stadtrundfahrtbus und wir haben uns dann spontan dazu entschieden mitzufahren. Hier funktionieren die Stadtrundfahrtbusse auch nach diesem Hop on Hop off Prinzip. Das ist zwar schon sehr toi mäßig, aber oft ist es genau das, was man braucht, wenn man sich in einer Stadt erstmal irgendwie orientieren will. Außerdem war uns richtig kalt und wir wollten uns erstmal ein bisschen aufwärmen. Von innen sah der Bus ein bisschen klapprig aus, aber dieser Mann, der die Ansagen gemacht hat, war richtig süß und lustig. Er hat alles immer mit sehr viel Humor erzählt, sodass man ihm sehr gerne zugehört hat. Und natürlich wurde das Wetter genau in dem Moment toll, indem wir im Bus saßen und losfuhren. Sind an vielen sehr spannenden Orten vorbeigekommen. An der Speicherstadt Hafen City, an der Alstar, an verschiedenen Parks und wir sind auch durch ein sehr schickes Willenviertel gefahren. Die ganze Tour ging über eine Stunde. Also, das hatte sich schon für den Preis gelohnt, fand ich. Für eine erwachsene Person zahlt man hier 21 €. Aber das Ticket ist ja den ganzen Tag gültig. Also ihr könntet auch irgendwo aussteigen, shoppen gehen und wieder einsteigen. Oder ihr könntet auch mehrere Runden drehen. Wir sind erstmal nirgendwo ausgestiegen, weil uns so kalt war. Wir wollten einfach nur eine Runde drehen und dann gucken, wo es sich lohnt als nächstes hinzugehen. Das hier ist übrigens die Hafen City. Es ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas. Hier entwickelt sich gerade also ein neuer moderner Stadtteil Hamburgs. Der Guide hat aber gesagt, dass es gar nicht so einfach ist, diesen Stadtteil zu beleben. Erstens, weil die Mieten natürlich extrem hoch sind und zweitens, weil die Belastung durch die Abgase der Kreuzfahrt und Frachtschiffe sehr hoch sein kann. Darauf hätte ich ja persönlich auch überhaupt keine Lust, vor allem, wenn ich Kinder hätte. Und wie seht ihr das? Würdet ihr in der Hafen City wohnen, wenn ihr es euch leisten könntet? Oder wären die Abgase schon Grund genug für euch nein zu sagen? Übrigens war ich echt beeindruckt von den Gebäuden in Hamburg und allgemein vom ganzen Aufbau der Stadt. Das hat mir richtig gut gefallen. Es sah modern, aber nicht zu steril und glatt aus und es war, soweit ich das gesehen habe, wirklich sauber. In diesem Moment habe ich mir gedacht, eigentlich ist es auch ein bisschen schade, dass ich nie zum Studieren in eine andere Stadt gehen musste. Ich frage mich, wie das Leben in Hamburg wohl so ist. Ich habe jetzt auf jeden Fall eine neue Lieblingsstadt in Deutschland und ich habe mir fest vorgenommen, noch einmal wiederzukommen. Nächstes Mal würde ich aber gerne mehr feiern gehen und vielleicht ein paar Hamburger kennenlernen. Und vielleicht kann ich so ja ein bisschen mehr über Hamburg aus der Perspektive der Einheimischen erfahren. Also die Leute, die ich hier bei meinen oberflächlichen Konversationen in Hamburg getroffen habe, waren alle bisher sehr nett. muss ich sagen. Und es ist mega süß mit "Mo statt Hallo" begrüßt zu werden. Moin klingt ein bisschen informeller und ich finde es stellt gleich mehr Nähe zwischen zwei Personen her. Hier waren wir an der Außenalster. Die Alster ist das Herz Hamburgs. Die Außenalster ist etwa 14 Hektar groß und bis zu 4inhalb m tief und ist der größere nördliche Teil des Alstersees. Rund um die Außenalster liegt der Alsterpark. Hier hat man auch sehr viele Fuß und Radwege und ich konnte auch viele Leute sehen, die in diesem Park gejoggt sind. Es scheint also ein toller Ort für Erholung und Sport zu sein. Wenn ihr in Hamburg shoppen gehen wollt, dann gibt es die Mönkebergstraße. Das ist eine der Haupteinkaufsstraßen in Hamburg. Da sind wir auch vorbeigekommen und nachdem unsere Busfahrt dann vorbei war, haben wir uns dazu entschieden, an der Mönkebergstraße auszusteigen, um ein bisschen zu bummeln. Hier übrigens noch mal der Hinweis: Fischbrötchen machen sexy, also esst unbedingt viele Fischbrötchen, wenn ihr nach Hamburg kommt. Der Bus hat dann natürlich erstmal die Rundfahrt beendet und ist am Ausgangspunkt wieder angekommen. Da hat er uns dann abgesetzt und wir sind dann noch einmal mit der U-Bahn ein paar Stationen gefahren, um letztendlich zur Mönkebergstraße zu kommen. Das war echt nicht weit weg, es waren nur ein paar Stationen. In der U-Bahn in Hamburg scheinen übrigens auch strengere Regeln zu gelten als in Berlin, denn die U-Bahn war deutlich sauberer. Ich habe mich da wirklich sehr wohlgefühlt und in Berlin kann ich aktuell nicht dasselbe sagen. Dann waren wir in ein paar Läden unterwegs. Keine Besonderen, die gibt's auch in Berlin. Aber ich wollte natürlich trotzdem gucken, weil es ja manchmal ein leicht verändertes Sortiment gibt. Egal, wo ich tren Gräne sehe, ich muss da immer reingehen. Das ist so eine schöne Atmosphäre und dieser Laden hier war besonders groß. Ich glaube, so einen großen und schön dekorierten Sostrenegraden haben wir in Berlin nicht. Am liebsten würde ich meine ganze Wohnung in diesem Stil einrichten. Irgendwann in einer perfekten Welt, wenn ich dafür genug Geld habe, dann kaufe ich diesen ganzen Laden leer. Heute habe ich aber nur das hier mitgenommen. Das ist ein Hängetopf für Pflanzen und ich habe im Wohnzimmer einen Haken an der Decke und dort möchte ich diesen Topf anbringen. Ich versuche aktuell mir nach und nach mehr Pflanzen zu holen und es doch noch mal mit dem grünen Daumen zu versuchen. Mal gucken, ob ich scheitern werde. Ich habe wieder Lust darauf bekommen, weil ich zum Geburtstag ein paar Pflanzen geschenkt bekommen hatte und die haben mich so glücklich gemacht, obwohl sie nicht mal Blüten haben, dass ich gedacht habe, ich brauche mehr davon. Ich habe wirklich das Gefühl, mein Gehirn erkennt sofort den Unterschied zwischen Fakeepflanzen und echten Pflanzen, auch wenn die Fakeepflanzen sehr echt aussehen. Mein Herz geht wirklich total auf, wenn ich grüne echte Blätter sehe. Meine Mutter hatte wegen ihrer Erkältung den ganzen Tag über nicht so wirklich Hunger, aber ich hatte schon wieder Lust auf einen Snack und dann habe ich mir bei einem Edeka, das echt fancy war, Sushi gekauft. Und ich habe dieses Sushi so schnell weggeatmet, ich hatte das Gefühl, dass mein Körper noch dabei war, diesen Halbmarathon zu verarbeiten. Und dann habe ich bei diesem EDK auch noch diese coolen Proteinriegel hier gefunden. Die habe ich in meinem Edeka in Berlin noch nie gesehen. Ich habe auch beide noch an diesem Tag gegessen und sie waren beide sehr lecker. Wegen der ganzen Hektik hatte ich es am Vortag nicht so wirklich geschafft, etwas richtiges zu essen und ich glaube, deshalb hatte ich am nächsten Tag einfach doppelt so viel Hunger. Und das stand sehr im Kontrast zu meiner Mutter, die kaum etwas gegessen hat, weil sie immer noch ihre Erkältung hatte und nicht so viel Appetit hatte. Also habe ich mir die ganze Zeit alleine irgendwelches Essen reingeschoben. Hier ist auch noch so etwas wie ein Einkaufszentrum, aber da sind wir erstmal dran vorbeigelaufen, denn wenn man noch ein Stückchen weiter läuft, dann findet man das wunderschöne Hamburger Rathaus. Dieser Rathausturm ist übrigens 112 m hoch. Es wurde zwischen den Jahren 1886 und 1897 unter der Leitung des Architekten Martin Halle errichtet. Man kann auch Führungen im Rathaus machen, aber das haben wir nicht gemacht. Wir sind nur einmal ganz kurz reingegangen, um uns das anzuschauen. Die Eingangshalle des Rathauses war auch super schön. Da war ich auch echt beeindruckt. Und es gab so einen coolen altaussehenden Fahrstuhl. Ja, da steht das Wort Fahrstuhl. Konntet ihr das lesen? Zuerst denkt man, dass dieser Fahrstuhl wahrscheinlich gar nicht mehr in Betrieb ist und nur noch aus ästhetischen Gründen da ist, aber dann sieht man den modernen Knopf und den Fahrstuhlschacht. Also, dieser Fahrstuhl wird tatsächlich noch benutzt. Dann kann man hier noch so eine kleine Treppe hochsteigen. Dann ist man auf einer Art Balkon. Aber wenn man keine Führung gebucht hat, dann kann man nicht weiter reingehen. Dieser kleine Brunnen hier sieht auch so aus, als ob er einfach nur zur Deko da ist, aber dieses Wasser könnt ihr tatsächlich trinken. Wie ihr seht, war das Wetter sehr wechselhaft. Also, es war sonnig trüb, sonnig trüb, immer im Wechsel. Dieser Park hier heißt Planeten und Blomen. Da bin ich dann alleine hingefahren, weil meine Mutter sich im Hotel ausruhen wollte. Dieser Park ist so schön und gepflegt, dass man denken könnte, dass es Eintritt kostet, hier reinzugehen, aber es ist komplett umsonst. Ich war echt fasziniert davon, wie Hamburg sich und vor allem die Parks so sauber halten kann. Vielleicht gibt es ja auch in Hamburg problematische Viertel, die ich jetzt hier nicht sehe, aber ich habe schon das Gefühl, dass hier einiges viel besser funktioniert als in Berlin, was Sauberkeit und Benehmen der Menschen angeht. Ich habe mich auf diesem Spaziergang extrem wohlgefühlt. Ich hatte eine richtige innere Ruhe. Alles war wunderschön und ich habe kurz gedacht, ich bin überhaupt nicht in Deutschland. Der Park war also wie so eine kleine grüne Oase für mich. Außerdem befindet sich hier auch ein botanischer Garten, aber wir haben ja schon in dem Magdeburg Vlog einen botanischen Garten besucht, deshalb dachte ich, das kann ich jetzt mal auslassen. Oder insgesamt war ich aber auch nicht wirklich lange in diesem Park. Ich habe einen kleinen Spaziergang gemacht und dann gemerkt, dass meine Beine auch langsam müde wurden. Ich bin dann also auch ins Hotel gegangen und habe mich eine Weile ausgeruht. Das musste dann auch mal sein, weil wir am Abend noch ein paar Pläne hatten. Als wir wieder ein bisschen Energie getankt hatten, dachten wir, ach, lass uns doch mal das Viertel rund um das Hotel erkunden, also St. Pauli. Und so sind wir in diesem Fanshop hier gelandet. St. Pauli heißt das Viertel, aber dieser Fanshop konzentriert sich vor allem auch auf den Fußballclub St. Pauli, FC St. Pauli, also es ist eine Mischung aus beidem. Diese Polizeistation da hinten ist die Davidwache. Das ist die Dienststelle des Hamburger Polizeikommissariats 15 im Stadtteil St. Pauli an der Rebahn. Ich kann euch natürlich jetzt nicht das Rotlichtmilie zeigen, aber nur damit ihr mal seht, welche Art von Läden hier so sind. Hier gibt's schon mal Shots für 1 € und daneben ist die Kneipe zum goldenen Handschuh. Die soll sehr berühmt berüchtigt sein. So genau will ich es eigentlich auch gar nicht wissen, wenn ich schon die Schilder von außen angucke. Also, solche Arten von Läden reihen sich hier aneinander und ich wollte jetzt natürlich nicht alle filmen, aber nur mal so, dass ihr einen Eindruck bekommt. Außerdem stand diese Penny Filiale hier auf meiner Liste. Diese Filiale ist Kult geworden, weil dort eben sehr skurile Menschen anzutreffen sind. eben dieser Gegend entsprechend und zwar so skoril, dass es sogar eine Spiegel TV Dokihe mit dem Titel Penny privat gab. Diese Filiale ist auch vor allem für ihren sehr hohen Alkoholumsatz bekannt. Tatsächlich macht dieser Penny Markt schätzungsweise 70% seines Umsatzes mit Getränken. Außerdem findet man hier viele zweideutige Neonzeichen und Wandgraffitis. Ich habe noch nie so einen fancy Penny Markt wie diesen hier gesehen, aber trotzdem würde ich meinen Wocheneinkauf nicht so gerne hier machen, glaube ich. In diesem Moment saß auch bereits eine sehr große Gruppe betrunkener Männer vor diesem Laden. Also würde ich hier allein nicht so gern reingehen. Ja, man kann einfach sagen, dass dieser Laden ein Abbild des Lebens auf der Rebahn ist. Hier kommen sehr viele verschiedene Arten von Menschen zusammen. Übrigens kennt ihr Olivia Jones? Das ist eine sehr berühmte deutsche Drag Queen. Eigentlich heißt er Oliver Knöbel, aber Olivia Jones ist seine Kunstfigur. Olivia Jones ist eine absolute Kidsikone in St. Paulie. Sie lebt schon seit über 30 Jahren in Hamburg und betreibt dort mehrere Bars. Außerdem bietet sie wohl auch sehr unterhaltsame Kidstouren durch St. Pauli an. Das würde ich bei meinem nächsten Besuch in Hamburg auf jeden Fall machen wollen. Wer weiß, vielleicht kann ich ja im Sommer noch mal wiederkommen. Ich fand es ja auch sehr lustig, dass mitten in diesem zwielichtigen Viertel gerade diese Kirche stand und dann die Aufschrift: Es gibt nichts, womit Jesus nicht fertig wird. Jesus, also hier hast du einiges zu tun, würde ich mal sagen. Ich meine jetzt nicht die Läden von Olivia Jones, aber hier waren viele andere Läden, in die ich auf keinen Fall einen Fuß setzen möchte, wie dieser hier. Leute, ich weiß schon, was für eine Art von Teil ihr sucht, wenn ihr dahingeht. Es war ein bisschen schwer, einen appetitlichen Ort zum Essen zu finden, aber wir haben dann dieses coole koreanische Restaurant hier gefunden. Das Restaurant hieß Chingo in St. Pauli und die Kellner waren auch super nett. Also geht hier gern essen, wenn ihr in Hamburg wohnt oder Hamburg mal besucht. Sie haben übrigens auch die ganze Zeit BTS gespielt, also ein weiterer Pluspunkt, würde ich mal sagen. So, diesen Ort erkennt ihr wahrscheinlich wieder. Sieht schon viel schöner aus, oder? Wir sind wieder bei den Landungsbrücken, denn vielleicht erinnert ihr euch noch, wir hatten ja noch eine Lichterfahrt mit einem Schiff geplant, aber erstmal war ich fasziniert von der Aussicht und wie sie sich verändert hatte. Ich musste erstmal ein paar schöne Szenen am Hafen aufnehmen. Das Wasser hat so schön gefunkelt und der Himmel hat gestrahlt. Auf einmal war die Welt in Ordnung und alle Probleme waren vergessen. Na ja, Spaß beiseite, es war immer noch arschkalt. Wir sind erstmal ein bisschen hin und her gelaufen, weil wir noch die Preise vergleichen wollten, aber so viel Zeit hatten wir dann tatsächlich gar nicht mehr und dann wurden wir von einem netten Herrn angesprochen mit Moin wohl der Mietfahren und da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Wir haben nur einen kleinen Fehler gemacht und wenn wir das Feuer gewusst hätten, wären wir wahrscheinlich nicht mitgefahren. Wir dachten, dass das Schiff überdacht ist bei dieser Eiseskälte, was ja vielleicht auch logisch wäre, ne? So wie dieses Schiff hier ungefähr, ne? Damit sind wir aber nicht gefahren, sondern mit diesem Schiff hier. Das hatte anfangs ein Dach, deshalb dachten wir, cool, das wird schön warm. Aber dann haben sie, bevor die Fahrt losging, dieses Dach zurückgerollt, damit wir auch in den Himmel gucken konnten. Und es waren auch nicht genug Decken für alle Leute da. Ich glaube insgesamt sehr wenige sogar. Deshalb haben wir extrem gefroren. Wir hatten sogar Decken und wir haben trotzdem gefroren. Ohne Dach war es natürlich cooler, weil schaut euch mal an, was für einen Ausblick wir hatten. Wir haben echt viel gesehen. Aber diese Schiffahrt hat auch echt lange gedauert. Also irgendwann wurde es fast unerträglich, weil es so kalt war. Vor allem meine Mutter tat mir leid und ich hatte Angst, dass er sich noch mehr erkältet. Aber trotzdem habe ich die Lichterfahrt sehr genossen. Alles sah sehr schön aus und es war auch ein toller Abschluss für unsere Hamburgreise. Außerdem war der Kapitän wieder sehr lustig, hat sehr viel erzählt und wirklich geredet wie ein Comedian. Das hat das Ganze echt aufgelockert. Wir waren auch in der Hamburger Speicherstadt und das hier ist das Wasserschloss. Aufgrund der schönen Lichter findet man dieses Wasserschloss und die Speicherstatt auf vielen Postkarten wieder. Es ist also ein sehr beliebtes Fotomotiv. Die Hamburger Speicherstadt ist der weltweit größte historische Lagerhauskomplex, gelegen im Hamburger Hafen und sie ist auch auf der Liste des UNESCO Welterbes eingetragen. Und hier seht ihr auch noch einmal die Elbhilarmonie von einer anderen Seite und schön beleuchtet bei Nacht. Und jetzt sind wir auch schon am Ende meiner wundervollen Hamburgreise angelangt. Es hat mir wirklich extrem großen Spaß gemacht und ich war sehr fasziniert von dieser schönen Stadt. Schreibt mir gern mal in die Kommentare, welche Stadt als nächstes besuchen soll. Vielen Dank für eure liebe Unterstützung und ich hoffe, wir sehen uns dann beim nächsten Mal. Tschüss.
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