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Natural German VLOG | Exploring HAMBURG

Natural German VLOG | Exploring HAMBURG

German Potato

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[00:00]

Moin moin. Heute nehme ich euch wieder

[00:02]

mit in eine neue deutsche Stadt. Es gibt

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ein Hafen Fischbrötchen und es ist kalt

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und windig, denn wir sind im Norden

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Deutschlands und zwar in der

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wunderschönen Hansestadt Hamburg.

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Übrigens bin ich am selben Tag noch den

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Berliner Halbmarathon gelaufen und dann

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sofort danach in den Zug gesprungen. Ja,

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genau. Es ging mal wieder damit los,

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dass ich etwas so richtig verpeilt

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hatte, wie immer. Ich hatte meiner

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Mutter zu Weihnachten Tickets für ein

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Musical in Hamburg geschenkt und dann

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gemerkt, dass das genau derselbe Tag ist

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wie der Halbmarathon. Und deshalb sah

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ich im Zug komplett zerstört aus, war

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ungeduscht und konnte die ganze Zeit

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nicht aufhören zu essen. Aber hey,

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letztendlich haben wir alles pünktlich

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geschafft. Mit dem ICE haben wir von

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Berlin nach Hamburg ungefähr zweieinhalb

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Stunden gebraucht. Ist also gar nicht

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weit weg und auf jeden Fall ein Besuch

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wert. Hamburg hat eine Fläche von

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755,2km

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und hier leben 1,86 Millionen Menschen.

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Wir Berliner sind ja recht arrogant und

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können uns oft nicht vorstellen in

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anderen Städten zu leben, einfach weil

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man in Berlin so viel erleben kann wie

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in keiner anderen deutschen Stadt. Aber

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ich habe von vielen Berlinern die

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Aussage gehört, wenn ich in einer

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anderen Stadt als Berlin leben müsste,

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würde ich nach Hamburg ziehen. Und das

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sehe ich tatsächlich genauso. Eigentlich

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hatte ich gar keine Ahnung, weil ich das

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letzte Mal als Kind in Hamburg war. Aber

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jetzt, wo ich Hamburg mal so richtig

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kennenlernen konnte, fühle ich mich

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bestätigt. Hamburg ist wirklich toll und

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lebendig, genauso wie sein Ruf. Als

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erstes sind wir vom Hamburger

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Hauptbahnhof zu unserem Hotel im

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Stadtteil St. Pauli gefahren. Unser

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Hotel befand sich in der Nähe der

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Reperbahn. Das ist eine berühmt

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berüchtigte Straße in Hamburg. Mit

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dieser Gegend verbinde ich vor allem das

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Rotlichtmilieu und Partys, aber es ist

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eben auch für Touristen gut, dort zu

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übernachten, weil man überall schnell

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hinkommt, wo man als Tourist eben hin

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will. Na ja, oder man findet halt schon

[02:01]

in St. Pauli alles, wonach man gesucht

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hat. Wir hatten dann natürlich erstmal

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Zeitdruck, weil ich noch duschen und

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mich ein bisschen schick machen wollte,

[02:08]

aber wir hatten extra ein Hotel in der

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Nähe des Veranstaltungsortes des

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Musicals gebucht, damit wir es nach

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unserer Ankunft einfach zu Fuß erreichen

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konnten. Ich wollte mir trotzdem noch

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kurz die Zeit nehmen, um euch das Zimmer

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zu zeigen. Es war schön und gemütlich

[02:23]

und wir haben uns dort sehr wohl

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gefühlt. Hamburg ist übrigens bekannt

[02:27]

für seine Musicals. Also, wenn ihr

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Musical Fans seid, dann dürft ihr

[02:31]

Hamburg auf keinen Fall auslassen.

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Aktuell könnt ihr dort Musicals wie

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Michael Jackson, Tarzahn, der König der

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Löwen zurück in die Zukunft oder Harry

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Potter und das verwunschene Kind sehen.

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Und was glaubt ihr, welches ich

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ausgewählt habe? Zurück in die Zukunft.

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Tada! Das Musical ist ganz neu in

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Hamburg. Erst am 22. März dieses Jahres

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hat es seine Deutschlandpremiere

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gefeiert und es findet immer im Stage

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Operettenhaus statt. Das ist ein

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ziemlich cooler Veranstaltungsort, weil

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es eine wirklich kleine Halle ist und

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man kann fast von überall aus gut sehen.

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Wie ihr seht, saßen wir im oberen Rang,

[03:12]

aber wir konnten wirklich sehr gut

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sehen. Man muss also nicht die teuersten

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Tickets ganz vorne nehmen, um ein tolles

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Erlebnis zu haben. Ich kann euch das

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Musical nur wärmstens empfehlen. Das

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Bühnenbild war wirklich aufwendig und

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extrem gut gemacht. Ich habe noch nie so

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ein tolles Bühnenbild gesehen und

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allgemein war das ganze Musical mit ganz

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viel Liebe gemacht, aber ich bin auch

[03:33]

noch nie aus einem Musical rausgegangen

[03:35]

und habe gedacht, dass es schlecht war.

[03:37]

Musicals lohnen sich eigentlich immer

[03:39]

und ich habe so einen großen Respekt vor

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den Darstellern. Auch in der

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Eingangshalle waren tolle Requisiten aus

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dem Film ausgestellt, mit denen man

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Fotos machen konnte, z.B. die Rathausuhr

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und der Deloran. Die Namen der Getränke

[03:52]

an der Bar waren auch Referenzen zum

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Film und die Barleute hatten weiße

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Kittel an. Genau wie Doc Brown. Übrigens

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haben sie teilweise auch versucht das

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Musical etwas politisch korrekter zu

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machen als die Filme aus den 80ern. Z.B.

[04:07]

wird Doc Brown ja im Film von Libischen

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Terroristen erschossen, weil er

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Plutonium von ihnen gestohlen hat. In

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der Musical Version stirbt er aber auf

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eine andere Weise. Was sagt ihr zu

[04:19]

dieser politisch korrekten Anpassung?

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Seid ihr zurück in die Zukunft Fans? Und

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hättet ihr die Musical Version genauso

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gemacht wie den Film? Oder hättet ihr

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auch etwas verändert? schreibt's gern

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mal in die Kommentare. Natürlich durfte

[04:33]

man während des Musicals nicht filmen,

[04:35]

aber zum Abschied gab es dann noch ein

[04:37]

Lied auf Englisch und währenddessen war

[04:39]

dann das Film tatsächlich erlaubt. Also,

[04:42]

ich freue mich ganz doll, dass ich euch

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zumindest diese eine Szene aus dem

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Musical zeigen kann.

[04:48]

Danach war ich eigentlich noch fit und

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voller Tatenrang, aber leider ging es

[04:53]

meiner Mutter nicht so gut. Sie hat sich

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ein bisschen krank gefühlt und deshalb

[04:57]

sind wir danach gleich wieder ins Hotel

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gegangen und so hatten wir dann am

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nächsten Morgen beide mehr Energie. Wir

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haben uns dazu entschieden, erstmal zum

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Hafen zu gehen und dabei ganz schnell

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gemerkt, dass wir das Wetter in Hamburg

[05:10]

sehr unterschätzt hatten. In Berlin ist

[05:13]

es aktuell zwar auch noch ein bisschen

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kalt, aber in letzter Zeit gab es einige

[05:18]

sonnige Tage und deshalb hatten wir

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jetzt nicht erwartet, dass es hier in

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Hamburg wirklich so kalt werden würde.

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Ich bin eigentlich überhaupt nicht

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empfindlich, was Kälte angeht, aber ich

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glaube, ich hätte meine Winterjacke

[05:30]

wieder ausgepackt, wenn ich das gewusst

[05:32]

hätte. Leider hat das auch dazu geführt,

[05:35]

daß meine Mutter sich nicht so richtig

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von ihrer Erkältung erholen konnte und

[05:40]

so ging es ihr dann diese ganze Reise

[05:42]

über schlecht. Trotzdem hat sie super

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durchgehalten und wir haben echt viel

[05:47]

zusammen erlebt. Zuerst waren wir bei

[05:49]

den St. Pauli Landungsbrücken. Die

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Landungsbrücken heißen auf englisch St.

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Pauli Pierce und sie befinden sich am

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nördlichen Rand des Hamburger Hafens.

[06:00]

Und dieses Gebäude, das ihr da in der

[06:02]

Ferne sehen könnt, ist die Elbelarmunie.

[06:05]

Das ist ein berühmtes Konzerthaus und

[06:07]

ein Wahrzeichen Hamburgs. Ursprünglich

[06:10]

waren 77 Millionen Euro für den Bau

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geplant. Am Ende wurden es dann aber 866

[06:16]

Millionen Euro. Upsi. Das wird hier auf

[06:19]

jeden Fall auf jeder geführten Tour

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erwähnt. Die Leute scheinen sich auf

[06:23]

jeden Fall sehr gerne darüber lustig zu

[06:25]

machen. Und da drüben seht ihr übrigens

[06:27]

die Veranstaltungsorte für die Musicals

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der König der Löwen und Michael Jackson.

[06:33]

Dort kann euch eine Fähre hinbringen.

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Wie ihr seht, war es am Morgen noch

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ziemlich grau. Das Wetter war sehr trüb

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und regnerisch, aber ich fand das

[06:42]

irgendwie auch toll. Es passt eben total

[06:44]

zu Hamburgs Charakter. Wir hatten

[06:47]

jedenfalls noch kein Frühstück gegessen

[06:49]

und der Hafen und die Landungsbrücken

[06:51]

sind genau der richtige Ort, um ein

[06:53]

Fischbrötchen zu essen. Wenn ihr das

[06:56]

noch nicht probiert habt, würde ich es

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euch auf jeden Fall empfehlen. Es ist

[07:00]

mein absoluter Lieblingssnack, wenn ich

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im Norden Deutschlands unterwegs bin.

[07:05]

Und mein Lieblingsfischbrötchen ist das

[07:07]

Matties Brötchen. Einige von euch haben

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mir auf Instagram die Frage gestellt, ob

[07:12]

der Fisch in diesem Brötchen roh ist und

[07:15]

die Antwort ist tatsächlich ja. Also der

[07:18]

Fisch in klassischen Fischbrötchen wie

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z.B. Mattes Bismarquering oder

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Räucherfisch ist in der Regel roh

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eingelegt oder geräuchert, aber nicht

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gebraten oder gekocht. Der Matthjes ist

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z.B. in einer Salzlage eingelegt und der

[07:34]

Bismarckering ist z.B. in Essig, Salz

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und Zucker eingelegt. Und hier seht ihr,

[07:40]

die ideale Situation, um ein

[07:42]

Fischbrötchen zu essen, ist immer dann,

[07:45]

wenn es extrem kalt ist und dir der Wind

[07:47]

so richtig heftig ins Gesicht weht. So

[07:50]

wie bei mir hier gerade. Auf unserem

[07:52]

Spaziergang wurden wir auch sehr oft von

[07:54]

Leuten angesprochen, die uns eine

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Bootstour anbieten wollten, aber bei dem

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Wetter machte das ja nicht so viel Sinn.

[08:01]

Aber auch wenn das Wetter schlecht ist,

[08:03]

könnt ihr das machen, denn abends bieten

[08:06]

sie auch Lichterfahrten an. Also haben

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wir uns dazu entschieden, bis zum Abend

[08:10]

zu warten. Es ist zwar trotzdem kalt,

[08:13]

aber immerhin ist dann die Stimmung

[08:14]

wesentlich schöner, da ihr die Lichter

[08:16]

im Dunkeln bewundern könnt. Danach haben

[08:19]

wir auch noch diese Brücke hier mit

[08:21]

Liebesschlössern gefunden. Habt ihr

[08:23]

schon mal mit einer Person ein

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Liebesschloss an Brücke gehangen? So

[08:28]

ganz romantisch. Mir ist in dem Moment

[08:30]

aufgefallen, dass ich das tatsächlich

[08:32]

noch nie mit irgendjemandem gemacht

[08:34]

habe. Irgendwie schade. Vielleicht nehme

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ich mir das ja mal für die Zukunft vor.

[08:39]

Hinter den Landungsbrücken gab es erst

[08:41]

einmal nicht mehr viel zu sehen, außer

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ein paar weiteren Souvenir Shops, aber

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da habe ich nichts gekauft, weil mir

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nichts wirklich zugesagt hat. Na gut,

[08:50]

diese Robben hier fand ich wirklich süß,

[08:52]

aber ich kann nicht immer und überall

[08:54]

Kuscheltiere kaufen. Deshalb musste ich

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mich zurückhalten.

[08:58]

Dann stand da auf einmal dieser

[09:00]

Stadtrundfahrtbus und wir haben uns dann

[09:02]

spontan dazu entschieden mitzufahren.

[09:05]

Hier funktionieren die

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Stadtrundfahrtbusse auch nach diesem Hop

[09:08]

on Hop off Prinzip. Das ist zwar schon

[09:10]

sehr toi mäßig, aber oft ist es genau

[09:13]

das, was man braucht, wenn man sich in

[09:15]

einer Stadt erstmal irgendwie

[09:16]

orientieren will. Außerdem war uns

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richtig kalt und wir wollten uns erstmal

[09:21]

ein bisschen aufwärmen. Von innen sah

[09:23]

der Bus ein bisschen klapprig aus, aber

[09:26]

dieser Mann, der die Ansagen gemacht

[09:28]

hat, war richtig süß und lustig. Er hat

[09:31]

alles immer mit sehr viel Humor erzählt,

[09:33]

sodass man ihm sehr gerne zugehört hat.

[09:36]

Und natürlich wurde das Wetter genau in

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dem Moment toll, indem wir im Bus saßen

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und losfuhren. Sind an vielen sehr

[09:44]

spannenden Orten vorbeigekommen. An der

[09:46]

Speicherstadt Hafen City, an der Alstar,

[09:49]

an verschiedenen Parks und wir sind auch

[09:52]

durch ein sehr schickes Willenviertel

[09:54]

gefahren. Die ganze Tour ging über eine

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Stunde. Also, das hatte sich schon für

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den Preis gelohnt, fand ich. Für eine

[10:02]

erwachsene Person zahlt man hier 21 €.

[10:05]

Aber das Ticket ist ja den ganzen Tag

[10:07]

gültig. Also ihr könntet auch irgendwo

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aussteigen, shoppen gehen und wieder

[10:12]

einsteigen. Oder ihr könntet auch

[10:14]

mehrere Runden drehen. Wir sind erstmal

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nirgendwo ausgestiegen, weil uns so kalt

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war. Wir wollten einfach nur eine Runde

[10:20]

drehen und dann gucken, wo es sich lohnt

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als nächstes hinzugehen. Das hier ist

[10:25]

übrigens die Hafen City. Es ist das

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größte innerstädtische

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Stadtentwicklungsprojekt

[10:31]

Europas. Hier entwickelt sich gerade

[10:33]

also ein neuer moderner Stadtteil

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Hamburgs. Der Guide hat aber gesagt,

[10:38]

dass es gar nicht so einfach ist, diesen

[10:41]

Stadtteil zu beleben. Erstens, weil die

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Mieten natürlich extrem hoch sind und

[10:47]

zweitens, weil die Belastung durch die

[10:49]

Abgase der Kreuzfahrt und Frachtschiffe

[10:51]

sehr hoch sein kann. Darauf hätte ich ja

[10:54]

persönlich auch überhaupt keine Lust,

[10:56]

vor allem, wenn ich Kinder hätte. Und

[10:58]

wie seht ihr das? Würdet ihr in der

[11:00]

Hafen City wohnen, wenn ihr es euch

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leisten könntet? Oder wären die Abgase

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schon Grund genug für euch nein zu

[11:07]

sagen? Übrigens war ich echt beeindruckt

[11:10]

von den Gebäuden in Hamburg und

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allgemein vom ganzen Aufbau der Stadt.

[11:14]

Das hat mir richtig gut gefallen. Es sah

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modern, aber nicht zu steril und glatt

[11:19]

aus und es war, soweit ich das gesehen

[11:21]

habe, wirklich sauber. In diesem Moment

[11:24]

habe ich mir gedacht, eigentlich ist es

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auch ein bisschen schade, dass ich nie

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zum Studieren in eine andere Stadt gehen

[11:31]

musste. Ich frage mich, wie das Leben in

[11:33]

Hamburg wohl so ist. Ich habe jetzt auf

[11:35]

jeden Fall eine neue Lieblingsstadt in

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Deutschland und ich habe mir fest

[11:39]

vorgenommen, noch einmal wiederzukommen.

[11:41]

Nächstes Mal würde ich aber gerne mehr

[11:44]

feiern gehen und vielleicht ein paar

[11:46]

Hamburger kennenlernen. Und vielleicht

[11:49]

kann ich so ja ein bisschen mehr über

[11:51]

Hamburg aus der Perspektive der

[11:54]

Einheimischen erfahren. Also die Leute,

[11:56]

die ich hier bei meinen oberflächlichen

[11:59]

Konversationen in Hamburg getroffen

[12:01]

habe, waren alle bisher sehr nett. muss

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ich sagen. Und es ist mega süß mit "Mo

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statt Hallo" begrüßt zu werden. Moin

[12:09]

klingt ein bisschen informeller und ich

[12:12]

finde es stellt gleich mehr Nähe

[12:14]

zwischen zwei Personen her. Hier waren

[12:16]

wir an der Außenalster.

[12:19]

Die Alster ist das Herz Hamburgs. Die

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Außenalster ist etwa 14 Hektar groß und

[12:26]

bis zu 4inhalb m tief und ist der

[12:28]

größere nördliche Teil des Alstersees.

[12:32]

Rund um die Außenalster liegt der

[12:34]

Alsterpark. Hier hat man auch sehr viele

[12:37]

Fuß und Radwege und ich konnte auch

[12:39]

viele Leute sehen, die in diesem Park

[12:41]

gejoggt sind. Es scheint also ein toller

[12:44]

Ort für Erholung und Sport zu sein. Wenn

[12:47]

ihr in Hamburg shoppen gehen wollt, dann

[12:49]

gibt es die Mönkebergstraße.

[12:52]

Das ist eine der Haupteinkaufsstraßen in

[12:55]

Hamburg. Da sind wir auch vorbeigekommen

[12:58]

und nachdem unsere Busfahrt dann vorbei

[13:01]

war, haben wir uns dazu entschieden, an

[13:03]

der Mönkebergstraße auszusteigen, um ein

[13:05]

bisschen zu bummeln. Hier übrigens noch

[13:08]

mal der Hinweis: Fischbrötchen machen

[13:10]

sexy, also esst unbedingt viele

[13:12]

Fischbrötchen, wenn ihr nach Hamburg

[13:14]

kommt. Der Bus hat dann natürlich

[13:16]

erstmal die Rundfahrt beendet und ist am

[13:18]

Ausgangspunkt wieder angekommen. Da hat

[13:21]

er uns dann abgesetzt und wir sind dann

[13:23]

noch einmal mit der U-Bahn ein paar

[13:25]

Stationen gefahren, um letztendlich zur

[13:28]

Mönkebergstraße zu kommen. Das war echt

[13:30]

nicht weit weg, es waren nur ein paar

[13:31]

Stationen. In der U-Bahn in Hamburg

[13:33]

scheinen übrigens auch strengere Regeln

[13:36]

zu gelten als in Berlin, denn die U-Bahn

[13:39]

war deutlich sauberer. Ich habe mich da

[13:41]

wirklich sehr wohlgefühlt und in Berlin

[13:43]

kann ich aktuell nicht dasselbe sagen.

[13:46]

Dann waren wir in ein paar Läden

[13:48]

unterwegs. Keine Besonderen, die gibt's

[13:50]

auch in Berlin. Aber ich wollte

[13:52]

natürlich trotzdem gucken, weil es ja

[13:54]

manchmal ein leicht verändertes

[13:56]

Sortiment gibt. Egal, wo ich tren Gräne

[14:00]

sehe, ich muss da immer reingehen. Das

[14:02]

ist so eine schöne Atmosphäre und dieser

[14:05]

Laden hier war besonders groß. Ich

[14:07]

glaube, so einen großen und schön

[14:09]

dekorierten Sostrenegraden haben wir in

[14:12]

Berlin nicht. Am liebsten würde ich

[14:14]

meine ganze Wohnung in diesem Stil

[14:16]

einrichten. Irgendwann in einer

[14:18]

perfekten Welt, wenn ich dafür genug

[14:20]

Geld habe, dann kaufe ich diesen ganzen

[14:22]

Laden leer. Heute habe ich aber nur das

[14:24]

hier mitgenommen. Das ist ein Hängetopf

[14:26]

für Pflanzen und ich habe im Wohnzimmer

[14:29]

einen Haken an der Decke und dort möchte

[14:31]

ich diesen Topf anbringen. Ich versuche

[14:34]

aktuell mir nach und nach mehr Pflanzen

[14:36]

zu holen und es doch noch mal mit dem

[14:38]

grünen Daumen zu versuchen. Mal gucken,

[14:40]

ob ich scheitern werde. Ich habe wieder

[14:42]

Lust darauf bekommen, weil ich zum

[14:44]

Geburtstag ein paar Pflanzen geschenkt

[14:46]

bekommen hatte und die haben mich so

[14:49]

glücklich gemacht, obwohl sie nicht mal

[14:50]

Blüten haben, dass ich gedacht habe, ich

[14:53]

brauche mehr davon. Ich habe wirklich

[14:55]

das Gefühl, mein Gehirn erkennt sofort

[14:58]

den Unterschied zwischen Fakeepflanzen

[15:00]

und echten Pflanzen, auch wenn die

[15:01]

Fakeepflanzen sehr echt aussehen. Mein

[15:04]

Herz geht wirklich total auf, wenn ich

[15:06]

grüne echte Blätter sehe. Meine Mutter

[15:09]

hatte wegen ihrer Erkältung den ganzen

[15:11]

Tag über nicht so wirklich Hunger, aber

[15:13]

ich hatte schon wieder Lust auf einen

[15:15]

Snack und dann habe ich mir bei einem

[15:18]

Edeka, das echt fancy war, Sushi

[15:21]

gekauft. Und ich habe dieses Sushi so

[15:23]

schnell weggeatmet, ich hatte das

[15:25]

Gefühl, dass mein Körper noch dabei war,

[15:27]

diesen Halbmarathon zu verarbeiten. Und

[15:30]

dann habe ich bei diesem EDK auch noch

[15:32]

diese coolen Proteinriegel hier

[15:34]

gefunden. Die habe ich in meinem Edeka

[15:36]

in Berlin noch nie gesehen. Ich habe

[15:38]

auch beide noch an diesem Tag gegessen

[15:40]

und sie waren beide sehr lecker. Wegen

[15:43]

der ganzen Hektik hatte ich es am Vortag

[15:45]

nicht so wirklich geschafft, etwas

[15:47]

richtiges zu essen und ich glaube,

[15:49]

deshalb hatte ich am nächsten Tag

[15:51]

einfach doppelt so viel Hunger. Und das

[15:53]

stand sehr im Kontrast zu meiner Mutter,

[15:56]

die kaum etwas gegessen hat, weil sie

[15:58]

immer noch ihre Erkältung hatte und

[16:00]

nicht so viel Appetit hatte. Also habe

[16:02]

ich mir die ganze Zeit alleine

[16:03]

irgendwelches Essen reingeschoben. Hier

[16:05]

ist auch noch so etwas wie ein

[16:07]

Einkaufszentrum, aber da sind wir

[16:09]

erstmal dran vorbeigelaufen,

[16:11]

denn wenn man noch ein Stückchen weiter

[16:14]

läuft, dann findet man das wunderschöne

[16:17]

Hamburger Rathaus. Dieser Rathausturm

[16:20]

ist übrigens 112 m hoch. Es wurde

[16:24]

zwischen den Jahren 1886

[16:26]

und 1897

[16:28]

unter der Leitung des Architekten Martin

[16:31]

Halle errichtet. Man kann auch Führungen

[16:34]

im Rathaus machen, aber das haben wir

[16:36]

nicht gemacht. Wir sind nur einmal ganz

[16:38]

kurz reingegangen, um uns das

[16:40]

anzuschauen. Die Eingangshalle des

[16:42]

Rathauses war auch super schön. Da war

[16:45]

ich auch echt beeindruckt. Und es gab so

[16:47]

einen coolen altaussehenden Fahrstuhl.

[16:50]

Ja, da steht das Wort Fahrstuhl. Konntet

[16:53]

ihr das lesen? Zuerst denkt man, dass

[16:55]

dieser Fahrstuhl wahrscheinlich gar

[16:57]

nicht mehr in Betrieb ist und nur noch

[16:59]

aus ästhetischen Gründen da ist, aber

[17:01]

dann sieht man den modernen Knopf und

[17:03]

den Fahrstuhlschacht. Also, dieser

[17:05]

Fahrstuhl wird tatsächlich noch benutzt.

[17:08]

Dann kann man hier noch so eine kleine

[17:10]

Treppe hochsteigen. Dann ist man auf

[17:12]

einer Art Balkon. Aber wenn man keine

[17:14]

Führung gebucht hat, dann kann man nicht

[17:17]

weiter reingehen. Dieser kleine Brunnen

[17:19]

hier sieht auch so aus, als ob er

[17:21]

einfach nur zur Deko da ist, aber dieses

[17:23]

Wasser könnt ihr tatsächlich trinken.

[17:26]

Wie ihr seht, war das Wetter sehr

[17:28]

wechselhaft. Also, es war sonnig trüb,

[17:31]

sonnig trüb, immer im Wechsel. Dieser

[17:34]

Park hier heißt Planeten und Blomen. Da

[17:37]

bin ich dann alleine hingefahren, weil

[17:40]

meine Mutter sich im Hotel ausruhen

[17:42]

wollte. Dieser Park ist so schön und

[17:45]

gepflegt, dass man denken könnte, dass

[17:47]

es Eintritt kostet, hier reinzugehen,

[17:49]

aber es ist komplett umsonst. Ich war

[17:52]

echt fasziniert davon, wie Hamburg sich

[17:55]

und vor allem die Parks so sauber halten

[17:57]

kann. Vielleicht gibt es ja auch in

[17:59]

Hamburg problematische Viertel, die ich

[18:01]

jetzt hier nicht sehe, aber ich habe

[18:03]

schon das Gefühl, dass hier einiges viel

[18:05]

besser funktioniert als in Berlin, was

[18:07]

Sauberkeit und Benehmen der Menschen

[18:10]

angeht. Ich habe mich auf diesem

[18:11]

Spaziergang extrem wohlgefühlt. Ich

[18:14]

hatte eine richtige innere Ruhe. Alles

[18:16]

war wunderschön und ich habe kurz

[18:18]

gedacht, ich bin überhaupt nicht in

[18:20]

Deutschland. Der Park war also wie so

[18:22]

eine kleine grüne Oase für mich.

[18:25]

Außerdem befindet sich hier auch ein

[18:27]

botanischer Garten, aber wir haben ja

[18:30]

schon in dem Magdeburg Vlog einen

[18:32]

botanischen Garten besucht, deshalb

[18:33]

dachte ich, das kann ich jetzt mal

[18:35]

auslassen. Oder insgesamt war ich aber

[18:38]

auch nicht wirklich lange in diesem

[18:40]

Park. Ich habe einen kleinen Spaziergang

[18:41]

gemacht und dann gemerkt, dass meine

[18:44]

Beine auch langsam müde wurden. Ich bin

[18:46]

dann also auch ins Hotel gegangen und

[18:48]

habe mich eine Weile ausgeruht. Das

[18:52]

musste dann auch mal sein, weil wir am

[18:54]

Abend noch ein paar Pläne hatten. Als

[18:57]

wir wieder ein bisschen Energie getankt

[18:59]

hatten, dachten wir, ach, lass uns doch

[19:02]

mal das Viertel rund um das Hotel

[19:04]

erkunden, also St. Pauli. Und so sind

[19:06]

wir in diesem Fanshop hier gelandet. St.

[19:09]

Pauli heißt das Viertel, aber dieser

[19:12]

Fanshop konzentriert sich vor allem auch

[19:14]

auf den Fußballclub St. Pauli, FC St.

[19:18]

Pauli, also es ist eine Mischung aus

[19:21]

beidem. Diese Polizeistation da hinten

[19:24]

ist die Davidwache.

[19:26]

Das ist die Dienststelle des Hamburger

[19:28]

Polizeikommissariats

[19:30]

15 im Stadtteil St. Pauli an der Rebahn.

[19:34]

Ich kann euch natürlich jetzt nicht das

[19:35]

Rotlichtmilie zeigen, aber nur damit ihr

[19:38]

mal seht, welche Art von Läden hier so

[19:41]

sind. Hier gibt's schon mal Shots für 1

[19:44]

€ und daneben ist die Kneipe zum

[19:47]

goldenen Handschuh. Die soll sehr

[19:49]

berühmt berüchtigt sein. So genau will

[19:52]

ich es eigentlich auch gar nicht wissen,

[19:54]

wenn ich schon die Schilder von außen

[19:56]

angucke. Also, solche Arten von Läden

[19:59]

reihen sich hier aneinander und ich

[20:01]

wollte jetzt natürlich nicht alle

[20:02]

filmen, aber nur mal so, dass ihr einen

[20:04]

Eindruck bekommt. Außerdem stand diese

[20:07]

Penny Filiale hier auf meiner Liste.

[20:10]

Diese Filiale ist Kult geworden, weil

[20:13]

dort eben sehr skurile Menschen

[20:15]

anzutreffen sind. eben dieser Gegend

[20:18]

entsprechend und zwar so skoril, dass es

[20:21]

sogar eine Spiegel TV Dokihe mit dem

[20:24]

Titel Penny privat gab. Diese Filiale

[20:28]

ist auch vor allem für ihren sehr hohen

[20:31]

Alkoholumsatz bekannt. Tatsächlich macht

[20:34]

dieser Penny Markt schätzungsweise 70%

[20:37]

seines Umsatzes mit Getränken. Außerdem

[20:40]

findet man hier viele zweideutige

[20:43]

Neonzeichen und Wandgraffitis. Ich habe

[20:46]

noch nie so einen fancy Penny Markt wie

[20:49]

diesen hier gesehen, aber trotzdem würde

[20:51]

ich meinen Wocheneinkauf nicht so gerne

[20:53]

hier machen, glaube ich. In diesem

[20:55]

Moment saß auch bereits eine sehr große

[20:58]

Gruppe betrunkener Männer vor diesem

[21:00]

Laden. Also würde ich hier allein nicht

[21:02]

so gern reingehen. Ja, man kann einfach

[21:05]

sagen, dass dieser Laden ein Abbild des

[21:08]

Lebens auf der Rebahn ist. Hier kommen

[21:11]

sehr viele verschiedene Arten von

[21:13]

Menschen zusammen. Übrigens kennt ihr

[21:16]

Olivia Jones? Das ist eine sehr berühmte

[21:19]

deutsche Drag Queen. Eigentlich heißt er

[21:22]

Oliver Knöbel, aber Olivia Jones ist

[21:24]

seine Kunstfigur. Olivia Jones ist eine

[21:28]

absolute Kidsikone in St. Paulie. Sie

[21:31]

lebt schon seit über 30 Jahren in

[21:33]

Hamburg und betreibt dort mehrere Bars.

[21:36]

Außerdem bietet sie wohl auch sehr

[21:38]

unterhaltsame Kidstouren durch St. Pauli

[21:41]

an. Das würde ich bei meinem nächsten

[21:43]

Besuch in Hamburg auf jeden Fall machen

[21:45]

wollen. Wer weiß, vielleicht kann ich ja

[21:47]

im Sommer noch mal wiederkommen. Ich

[21:49]

fand es ja auch sehr lustig, dass mitten

[21:52]

in diesem zwielichtigen Viertel gerade

[21:54]

diese Kirche stand und dann die

[21:56]

Aufschrift: Es gibt nichts, womit Jesus

[21:59]

nicht fertig wird. Jesus, also hier hast

[22:02]

du einiges zu tun, würde ich mal sagen.

[22:05]

Ich meine jetzt nicht die Läden von

[22:06]

Olivia Jones, aber hier waren viele

[22:09]

andere Läden, in die ich auf keinen Fall

[22:11]

einen Fuß setzen möchte, wie dieser

[22:13]

hier. Leute, ich weiß schon, was für

[22:15]

eine Art von Teil ihr sucht, wenn ihr

[22:17]

dahingeht. Es war ein bisschen schwer,

[22:19]

einen appetitlichen Ort zum Essen zu

[22:21]

finden, aber wir haben dann dieses coole

[22:23]

koreanische Restaurant hier gefunden.

[22:25]

Das Restaurant hieß Chingo in St. Pauli

[22:28]

und die Kellner waren auch super nett.

[22:31]

Also geht hier gern essen, wenn ihr in

[22:33]

Hamburg wohnt oder Hamburg mal besucht.

[22:35]

Sie haben übrigens auch die ganze Zeit

[22:37]

BTS gespielt, also ein weiterer

[22:39]

Pluspunkt, würde ich mal sagen. So,

[22:42]

diesen Ort erkennt ihr wahrscheinlich

[22:43]

wieder. Sieht schon viel schöner aus,

[22:45]

oder? Wir sind wieder bei den

[22:47]

Landungsbrücken, denn vielleicht

[22:49]

erinnert ihr euch noch, wir hatten ja

[22:51]

noch eine Lichterfahrt mit einem Schiff

[22:54]

geplant, aber erstmal war ich fasziniert

[22:57]

von der Aussicht und wie sie sich

[23:00]

verändert hatte. Ich musste erstmal ein

[23:02]

paar schöne Szenen am Hafen aufnehmen.

[23:04]

Das Wasser hat so schön gefunkelt und

[23:06]

der Himmel hat gestrahlt. Auf einmal war

[23:09]

die Welt in Ordnung und alle Probleme

[23:11]

waren vergessen. Na ja, Spaß beiseite,

[23:13]

es war immer noch arschkalt. Wir sind

[23:16]

erstmal ein bisschen hin und her

[23:17]

gelaufen, weil wir noch die Preise

[23:19]

vergleichen wollten, aber so viel Zeit

[23:22]

hatten wir dann tatsächlich gar nicht

[23:24]

mehr und dann wurden wir von einem

[23:27]

netten Herrn angesprochen mit Moin wohl

[23:29]

der Mietfahren und da konnten wir

[23:31]

natürlich nicht widerstehen. Wir haben

[23:33]

nur einen kleinen Fehler gemacht und

[23:36]

wenn wir das Feuer gewusst hätten, wären

[23:38]

wir wahrscheinlich nicht mitgefahren.

[23:40]

Wir dachten, dass das Schiff überdacht

[23:43]

ist bei dieser Eiseskälte, was ja

[23:46]

vielleicht auch logisch wäre, ne? So wie

[23:48]

dieses Schiff hier ungefähr, ne? Damit

[23:50]

sind wir aber nicht gefahren, sondern

[23:52]

mit diesem Schiff hier. Das hatte

[23:55]

anfangs ein Dach, deshalb dachten wir,

[23:57]

cool, das wird schön warm. Aber dann

[23:59]

haben sie, bevor die Fahrt losging,

[24:01]

dieses Dach zurückgerollt, damit wir

[24:03]

auch in den Himmel gucken konnten. Und

[24:05]

es waren auch nicht genug Decken für

[24:07]

alle Leute da. Ich glaube insgesamt sehr

[24:10]

wenige sogar. Deshalb haben wir extrem

[24:13]

gefroren. Wir hatten sogar Decken und

[24:16]

wir haben trotzdem gefroren. Ohne Dach

[24:18]

war es natürlich cooler, weil schaut

[24:20]

euch mal an, was für einen Ausblick wir

[24:22]

hatten. Wir haben echt viel gesehen.

[24:24]

Aber diese Schiffahrt hat auch echt

[24:26]

lange gedauert. Also irgendwann wurde es

[24:29]

fast unerträglich, weil es so kalt war.

[24:32]

Vor allem meine Mutter tat mir leid und

[24:33]

ich hatte Angst, dass er sich noch mehr

[24:35]

erkältet. Aber trotzdem habe ich die

[24:37]

Lichterfahrt sehr genossen. Alles sah

[24:39]

sehr schön aus und es war auch ein

[24:41]

toller Abschluss für unsere

[24:43]

Hamburgreise. Außerdem war der Kapitän

[24:46]

wieder sehr lustig, hat sehr viel

[24:48]

erzählt und wirklich geredet wie ein

[24:51]

Comedian. Das hat das Ganze echt

[24:53]

aufgelockert. Wir waren auch in der

[24:56]

Hamburger Speicherstadt und das hier ist

[24:59]

das Wasserschloss. Aufgrund der schönen

[25:01]

Lichter findet man dieses Wasserschloss

[25:03]

und die Speicherstatt auf vielen

[25:05]

Postkarten wieder. Es ist also ein sehr

[25:08]

beliebtes Fotomotiv. Die Hamburger

[25:10]

Speicherstadt ist der weltweit größte

[25:12]

historische Lagerhauskomplex,

[25:15]

gelegen im Hamburger Hafen und sie ist

[25:18]

auch auf der Liste des UNESCO Welterbes

[25:21]

eingetragen. Und hier seht ihr auch noch

[25:23]

einmal die Elbhilarmonie von einer

[25:26]

anderen Seite und schön beleuchtet bei

[25:28]

Nacht. Und jetzt sind wir auch schon am

[25:31]

Ende meiner wundervollen Hamburgreise

[25:33]

angelangt. Es hat mir wirklich extrem

[25:35]

großen Spaß gemacht und ich war sehr

[25:37]

fasziniert von dieser schönen Stadt.

[25:39]

Schreibt mir gern mal in die Kommentare,

[25:41]

welche Stadt als nächstes besuchen soll.

[25:44]

Vielen Dank für eure liebe Unterstützung

[25:46]

und ich hoffe, wir sehen uns dann beim

[25:48]

nächsten Mal. Tschüss.

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